Svindal im Super-G weiter einsame Klasse
December 14th, 2012

Erster, Zweiter, Erster – das ist die großartige Bilanz von Aksel Lund Svindal in den ersten drei Super-G-Rennen in dieser Saison. Sieg in Lake Louise, zweiter Platz in Beaver Creek und jetzt ein klarer Erfolg beim Super-G in Gröden. Damit hat der Super-G-Gesamtsieger der vergangenen Saison nach drei Rennen bereits 280 Punkte auf seinem Super-G-Konto.

Svindal kam um 1,07 Sekunden schneller als der Zweite Matteo Marsaglia aus Italien ins Ziel. Aggressiv, nahe an den Toren, hohe Geschwindigkeit – das zeichnete die Fahrt des Norwegers aus. Nur einmal, kurz vor dem Ziel, musste er zittern. Es zog ihm bei einer Welle die Ski auseinander. Aber dieser kleine Fehler brachte Svindal nicht aus dem Konzept. Der 29-jährige fuhr seinen zweiten Super-G-Sieg in Gröden nach 2009 ein. Es war sein achter Sieg in einem Super-G und sein insgesamt 19. Weltcup-Sieg.

„Ich bin in Form, kann attackieren, auch das Material passt perfekt“, freute sich Svindal, der mit einem Sieg in der Abfahrt am Samstag als erster Läufer in Gröden das Double schaffen könnte. „Ich bin in Abfahrt und Super-G zurzeit gleich gut. Die erste Möglichkeit in Gröden habe ich jetzt gut genützt. Jetzt schauen wir, was bei der zweiten möglich ist.“

Sein norwegischer Landsmann Kjetil Jansrud verpasste als Vierter das Podest nur knapp – sechs Hundertstel Sekunden hinter Platz drei und elf Hundertstel hinter Platz zwei. Mit Matthias Mayer als Sechster und damit bester Österreicher und dem Franzosen Johan Clarey als Achter klassierten sich zwei weitere HEAD World Cup Rebels in den Top Ten.