Svindal bei Hundertstelkrimi Dritter
December 29th, 2012

Es war die knappste Entscheidung in der Geschichte des Herren-Weltcups. Und das bei einem Abfahrtsklassiker wie Bormio. Die ersten vier Rennläufer waren nach dem schwierigen und anstrengenden Ritt über die Pista Stelvio nur durch zwei Hundertstel Sekunden getrennt. HEAD-Pilot Aksel Lund Svindal aus Norwegen lag als Dritter nur eine Hundertstel hinter dem zeitgleichen Sieger-Duo Hannes Reichelt aus Österreich und Dominik Paris aus Italien.

„Ich bin mit dem dritten Platz zufrieden“, betonte Svindal, der am Freitag auf das Abschlusstraining in Bormio verzichtete und am Samstag grippegeschwächt an den Start ging. „Ich war heute einfach nur der Drittschnellste.“ Bei den ersten Zwischenzeiten war der Norweger immer bis auf wenige Hundertstel Sekunden am Führungs-Duo dran – bis er im Schlussteil ein paar kleine Fehler in seine ansonsten sehr gute Fahrt einbaute und von der Ideallinie abkam. Das waren genau jene Bruchteile einer Sekunde, die Aksel Lund Svindal im Ziel beim Hundertstelkrimi auf das Sieger-Duo fehlte. „Im Schlussteil ist mir die Kraft etwas abgegangen“, erklärte Svindal im Ziel. „Ich werde jetzt ein paar Tage Pause machen und freue mich schon auf meinen Start in München. Da treffe ich aber wie ich gesehen habe schon in der ersten Runde auf Marcel Hirscher“, schmunzelte Svindal, der am 26. Dezember seinen 30. Geburtstag feierte.

Mit diesem dritten Platz in Bormio geht Svindal mit 674 Punkten als Führender im Gesamt-Weltcup und mit 285 Punkten als Führender im Abfahrts-Weltcup in das neue Jahr. Ein weiterer HEAD-Athlet, Johan Clarey aus Frankreich, durfte sich über den fünften Platz und damit sein bestes Saison-Resultat freuen.