Mr. Super-G schlägt auch auf der Streif zu
January 25th, 2013

Aksel Lund Svindal hat es geschafft! Erstmals in seiner erfolgreichen Karriere steht der Norweger auch in Kitzbühel ganz oben am Podest. Svindal siegte beim Super-G in Kitzbühel 13 Hundertstel Sekunden vor seinem Markenkollegen Matthias Mayer. Der Österreicher fuhr bei seinem Kitzbühel-Debut zum ersten Mal im Weltcup auf das Podest. Ein Dreifach-Podium der HEAD-Athleten konnte nur Christof Innerhofer verhindern. Der Südtiroler verwies Kjetil Jansrud aus Norwegen um 24 Hundertstel Sekunden auf den vierten Platz. Der US-Amerikaner Ted Ligety und Johan Clarey aus Frankreich sorgten als Sechster und Siebter für ein tolles Teamergebnis der HEAD World Cup Rebels.

Über einen zweiten Platz kam Aksel Lund Svindal in Kitzbühel bisher nicht hinaus. Mit diesem ersten vollen Erfolg feierte der 30-Jährige seinen insgesamt 20. Weltcup-Sieg, den neunten im Super-G. Er demonstrierte damit abermals seine Stärke in dieser Disziplin. Nach vier Rennen – Platz eins in Lake Louise, Platz zwei in Beaver Creek, Platz eins in Gröden und Platz eins in Kitzbühel – führt der Norweger mit 380 Punkten unangefochten die Super-G-Wertung an. „Ich hatte viel Druck in dieser Woche, die Strecke ist brutal. Der erste Sieg in Kitzbühel ist sehr, sehr schön“, freute sich Svindal. „Im Super-G sind nicht so viele vorne dabei wie in der Abfahrt. Im Super-G ist es deshalb leichter, dass ich in jedem Rennen unter den Top drei bin. Die Herausforderung in Kitzbühel ist immer groß, man ist auch immer nervös. Ich hoffe, dass ich durch diesen Sieg in der Abfahrt jetzt ein bisschen lockerer bin.“

Fast genauso bemerkenswert wie Svindals erster Kitzbühel-Triumph war der erste Podestplatz für Matthias Mayer. Bisher konnte der Österreicher drei sechste Plätze als beste Weltcup-Resultate vorweisen. Ausgerechnet bei seinem Kitzbühel-Debut feierte der 22-jährige Kärntner seine Premiere am Podium. „Wahnsinn! Wie ich den Einser im Ziel gesehen habe, war das ein echtes Glücksgefühl“, jubelte Mayer, der mit Startnummer 13 ins Rennen ging und bis zum Start von Svindal die Führung inne hatte.