HEAD World Cup Rebels – das überragende Team im Weltcup
March 18th, 2013

Fünf Weltmeistertitel, vier Kristallkugeln, 21 Siege und insgesamt 46 Podestplätze im Weltcup – die HEAD World Cup Rebels präsentierten sich auch in der Saison 2012/13 als das mit Abstand stärkste alpine Ski-Team der Welt. Ligety, Svindal, Vonn & Co schrieben einmal mehr viele neue, beeindruckende Kapitel Ski-Geschichte.

„Die Bilanz dieser Saison fällt für mich absolut positiv aus“, freut sich HEAD-Rennsportleiter Rainer Salzgeber. „Vor allem wenn man sich unsere prominenten Ausfälle ansieht: Feuz und Miller konnten nicht starten, Vonn, Jansrud und Clarey verletzten sich bei der Weltmeisterschaft. Die WM war bis auf diese Verletzungen für uns perfekt. Der Super-G mit dem kompletten Podium war ein Highlight. Ein ganz besonderer Titel war für mich aber jener in der Herren-Abfahrt. Wir hatten in der Abfahrt bei den letzten Weltmeisterschaften immer den absoluten Favoriten dabei, es hat aber nie geklappt. Jetzt haben wir trotz so vieler Ausfälle diesen Titel geholt.“ Salzgeber wirft auch bereits einen Blick in die nächste Saison: „Unser Team wird im Großen und Ganzen so bleiben. Ich hoffe sehr, dass Lindsey Vonn in alter Stärke zurückkommt. Und dass wir auch Feuz und Miller wieder dabei haben werden.“

HEAD im Medaillenranking klare Nummer eins

Zum Höhepunkt der Saison, der Alpinen Ski-Weltmeisterschaft von 4. bis 17. Februar in Schladming, zeigten sich die HEAD World Cup Rebels in Hochform: Fünf Weltmeister-Titel durch Ted Ligety, Maria Höfl-Riesch und Aksel Lund Svindal, insgesamt zehn Medaillen und mit dem dreifachen Weltmeister Ligety den absoluten Superstar der WM im Team – HEAD setzte sich damit im Medaillenranking der Ski-Marken mit Abstand an die Spitze. Getrübt wurde diese fast vierzehntägige Feierlaune nur durch einige Verletzungen, insbesondere dem schweren Sturz von Lindsey Vonn, die zu den großen Medaillen-Favoriten dieser WM zählte.

Gold, Silber und Bronze im Herren-Super-G

Besonders hervorzuheben ist der WM-Super-G der Herren, bei dem das HEAD-Team einen Dreifach-Sieg feierte. Der US-Amerikaner Ted Ligety holte sich mit einem nahezu fehlerfreien Lauf die Gold-Medaille. Silber ging an den Franzosen Gauthier de Tessieres, Bronze an den Norweger Aksel Lund Svindal. Die erste Medaille für HEAD sicherte aber bereits im ersten Rennen, dem Super-G der Damen, das US-Girl Julia Mancuso mit Bronze. Überschattet wurde dieses Rennen vom schweren Sturz von Lindsey Vonn, die als große Favoritin in den Super-G ging und sich eine komplexe Verletzung im rechten Knie zuzog. Vonn wurde fünf Tage später in Vail erfolgreich operiert und arbeitet jetzt bereits an ihrem Comeback in der nächsten Saison.

Ted Ligety als Superstar der Weltmeisterschaft

Golden ging es weiter in Schladming. Der WM-Titel in der Super-Kombination ging an Maria Höfl-Riesch. Die Deutsche legte mit Bronze in der Abfahrt eine weitere Einzel-Medaille nach. Eine weitere Bronze-Medaille für das HEAD-Team gab es durch die Österreicherin Anna Fenninger im Riesenslalom. Das Bild von Aksel Lund Svindal als große Legende des alpinen Ski-Sports wurde bei der WM um einen Mosaikstein reicher. Der Norweger gewann mit einem Traumlauf die WM-Abfahrt. Mit diesem spektakulären Triumph holte sich Aksel Lund Svindal seine insgesamt fünfte WM-Goldmedaille. Der Superstar der Weltmeisterschaften in Schladming stand bereits zwei Tage vor dem WM-Ende fest: Ted Ligety kürte sich nach Gold im Super-G und in der Super-Kombination mit seinem überragenden Sieg in seiner Paradedisziplin Riesenslalom zum dreifachen Weltmeister. Ligety, der seinen Riesenslalom-Titel von Garmisch-Partenkirchen 2011 erfolgreich verteidigte, gehört damit zum illustren Kreis von fünf alpinen Ski-Stars, die bei einer Weltmeisterschaft drei oder mehr Gold-Medaillen geholt hat.

Im Markenranking bei den Damen und Herren top

Mit 6.175 Punkten waren die HEAD World Cup Rebels im Weltcup-Markenranking so wie in den beiden vergangenen Jahren die klare Nummer eins. Aber nicht nur als Gesamt-Sieger geht das HEAD-Team in die Sommerpause – sowohl bei den Damen als auch bei den Herren beendete HEAD die Saison als bestes Team der Welt. Vier kleine Kristallkugeln gingen an HEAD: Aksel Lund Svindal durfte sich über den Gesamt-Sieg in der Abfahrt und im Super-G freuen, Ted Ligety fuhr im Riesenslalom in einer eigenen Liga und Lindsey Vonn konnte trotz Verletzung zum sechsten Mal in Folge die Abfahrts-Kugel in Empfang nehmen. 21 Mal stand ein HEAD World Cup Rebel ganz oben am Weltcup-Podium. Dazu kamen 13 zweite und zwölf dritte Plätze.

Speed-König Aksel Lund Svindal

Mit dem Gewinn der Kristallkugeln im Super-G und in der Abfahrt krönte sich Aksel Lund Svindal in diesem Ski-Winter zum absoluten Speed-König. In der Abfahrt fuhr der 30-Jährige in dieser Weltcup-Saison vier Mal auf das Podium: Platz eins in Lake Louise, Platz zwei in Beaver Creek, Platz drei in Bormio und Platz zwei bei seinem Heimrennen in Kvitfjell. Zu den Weltcup-Gesamtsiegen in den Jahren 2007 und 2009, den Disziplinen-Siegen im Super-G 2006, 2009, 2012 und 2013, im Riesenslalom 2007 und in der Kombination 2007 gesellte sich jetzt erstmals auch die Kugel in der Abfahrt. Besonders beeindruckend die Bilanz des Norwegers im Super-G in dieser Saison: In fünf Rennen holte Svindal nicht weniger als 480 Punkte: Platz eins in Lake Louise, Platz zwei in Beaver Creek, Platz eins in Gröden, Platz eins in Kitzbühel und schließlich Platz eins bei seinem Heimrennen in Kvitfjell. Platz drei in der Super-G-Wertung ging mit dem jungen Österreicher Matthias Mayer ebenfalls an einen HEAD World Cup Rebel.

Ted Ligety im Riesenslalom eine Klasse für sich

Im Riesenslalom fuhr Ted Ligety in einer ganz eigenen Liga. Sein Gesamt-Sieg in dieser Disziplin stand bereits vor dem Finale in der Lenzerheide fest. Seine Erfolge im Riesenslalom in dieser Saison sind kaum mehr zu überbieten: Erster in Sölden, Erster in Beaver Creek, Dritter in Val d’Isere, Erster in Alta Badia, Erster in Adelboden, Dritter in Garmisch-Partenkirchen, Erster in Kranjska Gora und Erster in der Lenzerheide. Dazu kommt auch noch der WM-Titel von Schladming. Mit dem Gesamt-Sieg 2013 sicherte sich Ted Ligety die Kristallkugel im Riesenslalom bereits zum vierten Mal nach 2008, 2010 und 2011.

Sechste Abfahrts-Kristallkugel in Serie für Lindsey Vonn

Nach einer schwierigen Saison wurde Lindsey Vonn mit der Kristall-Kugel in der Abfahrt belohnt. Damit kürte sich die 28-Jährige nach den Jahren 2008, 2009, 2010, 2011 und 2012 zum sechsten Mal in Folge zur Abfahrts-Queen. In fünf Rennen stand Vonn am Start. Mit drei Siegen, zwei davon in Lake Louise und einem in Cortina d’Ampezzo, weist das US-Girl eine beeindruckende Bilanz auf. Insgesamt 340 Punkte standen letztendlich auf ihrem Konto und damit um einen Punkt mehr als bei der Slowenin Tina Maze. Auf Platz drei in der Endwertung ist mit Maria Höfl-Riesch aus Deutschland wieder eine Athletin aus dem starken HEAD-Team zu finden.

59 Weltcup-Siege – nur drei Siege fehlen Vonn zum Rekord

In die Siegerliste trugen sich 2012/13 je sechs Mal Lindsey Vonn und Ted Ligety, fünf Mal Aksel Lund Svindal, drei Mal Anna Fenninger und ein Mal Maria Höfl-Riesch ein. Lindsey Vonn siegte in beiden Abfahrten und im Super-G in Lake Louise, im Super-G in St. Moritz, in der Abfahrt in Cortina d’Ampezzo und im Riesenslalom in Maribor.
Mit diesen sechs Erfolgen feierte Vonn bereits sagenhafte 59 Weltcup-Siege. Für die kommende Saison hat Vonn ihre Rückkehr in den Weltcup angekündigt. Und wer sich die beeindruckende Erfolgsliste der 28-Jährigen ansieht, weiß, dass der Langzeit-Rekord von 62 Weltcup-Siegen der legendären Annemarie Moser-Pröll bald in Gefahr sein wird. Ted Ligety war in den Riesenslaloms in Sölden, Beaver Creek, Alta Badia, Adelboden, Kranjska Gora und in der Lenzerheide erfolgreich. Aksel Lund Svindal fuhr in der Abfahrt und im Super-G in Lake Louise, im Super-G in Gröden, im Super-G in Kitzbühel und im Super-G in Kvitfjell auf Platz eins. Anna Fenninger zählt mit ihren drei Siegen im Riesenslalom am Semmering, im Super-G in Garmisch-Partenkirchen und im Riesenslalom in Ofterschwang zu den Aufsteigerinnen der Saison. Den Riesenslalom-Weltcup beendete die Österreicherin auf dem zweiten Platz, den Gesamt- und den Super-G-Weltcup auf Rang drei. Maria Höfl-Riesch war beim Slalom in Levi erfolgreich und kam in der Weltcup-Gesamtwertung auf den zweiten Platz.

Weltcup-Highlights: Dreifach-Siege in Lake Louise und Garmisch

Zwei Dreifach-Erfolge im Weltcup zeigen die Stärke der HEAD World Cup Rebels: Am Podium beim Super-G in Lake Louise standen mit Lindsey Vonn, Julia Mancuso und Anna Fenninger drei HEAD-Pilotinnen. Und auch beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen feierten die HEAD-Damen mit Anna Fenninger, Maria Höfl-Riesch und Julia Mancuso einen dreifachen Triumpf. Für weitere Podestplätze in der Saison 2012/13 sorgten der Österreicher Georg Streitberger in Abfahrt und Super-G, der Österreicher Matthias Mayer im Super-G, Kjetil Jansrud in der Abfahrt, die Schweizerin Wendy Holdener im Slalom und die Schweizerin Marianne Kaufmann-Abderhalden in der Abfahrt. Für Mayer und Holdener waren es die ersten Podiumsplätze in ihrer Karriere.