Ted Ligety bleibt der Riesenslalom-König
October 27th, 2013

Ted Ligety macht in der neuen Saison so weiter, wie er die alte Saison beendet hat. Beim Riesenslalom in Sölden zeigte der 29-Jährige wieder seine besondere Klasse und holte sich überlegen den Sieg – fast acht Zehntel Sekunden vor Alexis Pinturault auf Platz zwei. Für den frischgebackenen Sportler des Jahres in den USA und dreifachen Weltmeister von Schladming war es bereits der dritte Sieg in Folge beim Weltcup-Auftakt in Sölden.

„Ich habe einen guten Lauf gehabt und ich bin selbst überrascht über den Vorsprung“, analysierte Ligety seinen ersten Lauf, bei dem er 90 Hundertstel Sekunden auf Alexis Pinturault und 98 Hundertstel auf Marcel Hirscher herausholte. Bei schwierigen Bedingungen im zweiten Durchgang ließ Ligety nichts mehr anbrennen. Routiniert brachte Mr. Riesenslalom den Sieg ins Ziel.
„Speziell beim ersten Rennen weiß man nie, wie es läuft. Dieser Sieg ist jetzt natürlich einen Bestätigung und gibt Selbstvertrauen für die nächsten Rennen. Ich habe den anderen damit Druck gemacht und ich kann jetzt auf den Slalom losgehen“, sagt der US-Amerikaner, der auch ganz klar sein großes Ziel für diese Saison definierte: „Das ist natürlich der Gesamt-Weltcup, aber ich möchte auch bei den Olympischen Spielen eine Gold-Medaille holen.“

Erfolgreicher Auftakt auch für Aksel Lund Svindal. Der Norweger trug sich als Vierter in die Ergebnisliste in Sölden ein. In der gesamten letzten Saison kam Svindal über einen sechsten Platz im Weltcup nicht hinaus. „Das Training war o.k. Mein Ziel war, besser zu sein als in der vergangenen Saison. Mit dem vierten Platz bin ich deshalb sehr zufrieden.“

Einen sehr guten Einstand bei den HEAD World Cup Rebels gab es für den Franzosen Cyprien Richard mit Rang acht. Gleich hinter ihm folgte sein Landsmann Mathieu Faivre auf dem neunten Platz. Zufrieden konnte auch Bode Miller mit seinem Comeback auf Rang 19 sein, auch wenn der US-Amerikaner noch viel Potenzial nach oben sieht: „Die Bedingungen waren sehr schwierig, man hat nicht viel gesehen. Ich habe gehofft, dass es noch besser geht.“