Doppelsieg bei Sprintabfahrt in Kvitfjell
February 28th, 2014

Die HEAD World Cup Rebels setzten ihren Erfolgslauf von den Olympischen Spielen im Weltcup fort. Beim ersten Rennen nach Sotschi 2014 durften sich gleich zwei HEAD-Piloten bei der Abfahrt in Kvitfjell über den Sieg freuen: Der Österreicher Georg Streitberger und der Norweger Kjetil Jansrud kamen beide mit der gleichen Zeit von 1:05,72 Minuten ins Ziel. Obwohl er mit seinem fünften Platz nicht zufrieden war, gab es auch für Aksel Lund Svindal Grund zur Freude: Der Norweger fixierte bei zwei noch ausständigen Rennen den Abfahrts-Weltcup.

Für Streitberger und Jansrud war es der erste volle Erfolg bei einer Abfahrt. Georg Streitberger ging mit der Startnummer eins ins Rennen. Und der Österreicher hatte einen schnellen Ski angeschnallt. Mit der besten Geschwindigkeit im unteren Streckenteil legte der Österreicher bei schlechten Wetterbedingungen und stark verkürzter Strecke die Basis für seinen Sieg. „Einen Sieg in der Abfahrt wünscht sich jeder, der Abfahrt fährt. Das Wetter hat mir nicht getaugt. Ich habe versucht, die Startnummer eins zu nutzen. Ich bin gut gefahren und es ist mir aufgegangen“, erklärte der 32-Jährige. Für Streitberger war es der dritte Weltcup-Sieg nach zwei Siegen im Super-G. Sein bisher bestes Resultat in der Abfahrt erzielte der Salzburger mit Platz zwei in Garmisch-Partenkirchen im Februar 2013.

Kjetil Jansrud nahm seine Olympia-Form auch in den Weltcup mit. Der Olympiasieger im Super-G und Bronze-Medaillengewinner in der Abfahrt vergab den alleinigen Sieg auf seiner Hausstrecke nach einem kleinen Fehler im Schlussteil. „Die Piste war schon etwas unruhig, es war mit meiner Startnummer schon schwierig zu fahren. Es ist mein erster Abfahrtssieg. Und die Abfahrt ist die Formel 1!“ war Jansrud auf seinen ersten Erfolg in der Königsdisziplin stolz.

Nicht zufrieden war Aksel Lund Svindal mit seinem fünften Platz. „Es war heute mehr drin. Ich habe einen kleinen Fehler gemacht: Ein schlechter Sprung, bei dem ich außerhalb der Spur gelandet bin. Das hat ein paar Zehntel gekostet. Es läuft nicht mehr so wie im Dezember oder Jänner, ich muss wieder mehr kämpften“, sagte der Norweger. Als „Trostpflaster“ für das verpasste Podium in seiner Heimat gab es für Svindal die kleine Kristallkugel in der Abfahrt – und das bei noch zwei ausstehenden Rennen in dieser Disziplin.